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Thomas-ReichmannSchön das Sie uns auf hofhonerath.de besuchen!

Wir sind FN-geprüfte Berittführer, zertifizierte Natur- und Landschaftsführer und bieten Stunden- und Tagesritte bzw. Sternritte von unserem Hof aus an. Erkunden Sie die Eifel - Wanderreiten und Urlaub zu Pferd...

Neuigkeiten vom Hof

Den wunderschönen SWR-Beitrag von Dr. Thomas Keck in der Reihe “Fahr mal hin” und dem Titel “Ein Hoch auf die Hohe Acht - Wintergeschichten aus der Eifel” könnt Ihr hier nochmal anschauen. Hanno mit Reitgästen führt hier unsere Tour zur Hohen Acht.

SWR-3 Bericht

SWR-3 Video

Erstmals urkundlich erwähnt wurde der Hof Anfang des 15ten Jahrhunderts als ein Lehen des „Knappen von Honerth“, der wohl ein ärmerer Verwandter der Nürburger war. Jedenfalls hatte er – oder seine Vorfahren - nicht das nötige Kleingeld für eine leicht zu verteidigende Höhenburg. Daher baute man in einem der schönsten Täler der Eifel eine kleine Wasserburg, indem man ein paar Bäche aufstauen ließ. Der Hof war der Wirtschaftstrakt dieses kleinen befestigten Anwesens.

Von der Burg sind leider keinerlei Reste mehr vorhanden. Da wo sie einst stand, weiden heute unsere Tiere. Der Grund ist schlicht, dass vermutlich alle älteren Häuser des 145-Seelen-Dorfes Honerath auf den Steinen der kleinen Burg erbaut wurden, denn brauchbare Steine gibt es in der näheren Umgebung nicht.

Die einzelnen Häuser des Hofes sind Fachwerkhäuser aus dem 18. und 19. JahrhundertDie einzelnen Häuser des Hofes sind Fachwerkhäuser aus dem 18. und 19. Jahrhundert, die teilweise ihren Ursprung wohl im 17. Jahrhundert haben. Ein Teil der Gebäude wird von der Familie Stappen bewohnt, die seit Generationen auf dem Hof lebt. Die anderen Häuser gehören heute verschiedenen Mitgliedern der aus Köln stammenden Familie Pilartz. Angefangen hat alles mit Hannos Onkel, dem Architekten Wolfgang Maria Pilartz, der 1966 begann, das erste alte Haus zu restaurieren. Eigentlich wird der Hof seitdem nie so richtig „fertig“, denn an alten Fachwerkhäusern ist immer etwas zu tun...

Dagmar, die als letzte auf den Hof zog, behauptet, dass dies ein glücklicher Ort ist. Sie muss es schließlich wissen...

Honerath

Umgebung  Honerath liegt etwa 2 km von Adenau entferntliegt etwa 2 km von Adenau entfernt, dem Hauptort der gleichnamigen Verbandsgemeinde, zu der auch unser Dörfchen gehört. Wir leben zwar nach Definition des bekannten Autors der Eifel-Krimis, Jacques Berndorf, am „schönsten Arsch der Welt“, aber wenn man etwas hinschaut, ist neben relativ unberührter Natur auch kulturell einiges los bei uns. Wir helfen Euch dabei:

Adenau

hat kulinarisch neben dem Üblichen (Italiener, Chinese, Grieche) einiges zu bieten: das Silence-Hotel Sonnenhof hat u. E. eine hervorragende Küche, wenn auch das Ambiente im „Landhausstil“ eher den Geschmack älterer Semester anspricht. Origineller ist das Ambiente in der „Blauen Ecke“ am Markt, die Küche gut bis gelegentlich genial. Das Künstlerlokal Periferia am Buttermarkt ist eine weitere spannende Adresse, vor allem in der heissen Jahreszeit auf der Terrasse, wo man auch 2-3 Wanderreit-Pferde in Sichtweite und abseits des Verkehrs anbinden kann. Beliebt sind die Wildgerichte im Hotel zum Wilden Schwein. Schön ist auch das kleine, aber feine Heimat- und Zunft-Museum sowie das Bauern-Museum, leider mit sehr eingeschränkten Öffnungszeiten... Die Einkaufsmöglichkeiten im Ort reißen Städter nicht vom Stuhl, aber man bekommt alles nötige....

Der Nürburgring

Wer es mehr mit alten Gemäuern hat, möge sich die Burg anschauen, die Fernsicht vom Bergfried ist sehenswertist nahe genug für den, der „mal eben“ Rennluft schnuppern möchte, aber weit genug weg, damit er uns nicht stört. Die alte Nordschleife war bekannt als die schönste und gefährlichste Rennstrecke der Welt, bis Nicki Lauda hier sein Ohr verloren hat. Für Rennsport-Begeisterte können Fahrten mit dem Renntaxi organisiert werden. Der Nürburgring ist auch Austragungsort des berühmten “Rock am Ring”, der grössten Rockveranstaltung in Europa. Gebaut worden ist der Nürburgring übrigens in den 20iger Jahren von 3000 Erwerbslosen im Rahmen einer Arbeitsbeschaffungsmassnahme. Wer es mehr mit alten Gemäuern hat, möge sich die Burg anschauen, die Fernsicht vom Bergfried ist sehenswert. Von unserem Hof kann man die Nürburg zu Pferd in etwa 2,5 Stunden über einen großenteils einsamen, wunderschönen Weg erreichen (Hin- und Rückweg etwa 4,5 Stunden). Nur ein kleiner Teil des Weges führt an der legendären Nordschleife entlang, daran entlang zu reiten, hat zumindest kurzzeitig auch seine Reize.

Dorf Müsch

 	  In dem benachbarten Dorf Müsch gibt es gleich zwei ungewöhnliche AttraktionenIn dem benachbarten Dorf Müsch gibt es gleich zwei ungewöhnliche Attraktionen: Eine Lachsräucherei mit besonderen Fischspezialitäten und den „Hofladen Leif“. Die Familie Leif ist Besitzer von Nadja, züchtet Charolais-Rinder, produziert und vermarktet diese und andere hervorragende Fleischwaren aus der Region selbst. So wird z. B. das Schweinefleisch von einem befreundeten Züchter zugeliefert.

Wasserfall Dreimühlen

Landschaftlich reizbar und geologisch/botanisch interessantLandschaftlich reizbar und geologisch / botanisch interessant ist der Wasserfall Dreimühlen bei Nohn, auch wenn es in der Schweiz größere geben soll.... Als Tagesausflug zu Pferd eine feine Sache, wobei sich ein Abstecher zum Hoffelder Kopf anbietet. Dies ist eine Basaltkuppe mit aufgelassenem und inzwischen gefluteten Steinbruch. In der Sonne leuchtet das Wasser „karibik-blau“, dürfte aber kälter sein, Schwimmen ist eh aus gutem Grund verboten. (Gesamte Reit-Zeit auf einsamen Wegen etwa 4-5 Stunden)

Wer von uns zu Pferd den Aremberg erreichen will, braucht ein bergerfahrenes Pferd, denn es geht sehr steil runter (ins Ahrtal) und wieder rauf. Dafür erwartet ihn ein recht verwunschener Ort, denn der Aremberg war in den Franzosenkriegen eine uneinnehmbare Barockfestung, die wie üblich nur durch Verrat in Feindeshand fiel. (Für Hin- und Rückritt ca. 6 Stunden einplanen)

Fachwerk-Örtchen Monreal

bietet das weltbekannte Fachwerk-Örtchen MonrealLandschaft und Historie vom Feinsten bietet das weltbekannte Fachwerk-Örtchen Monreal im oberen Elztal. Kurz davor, etwas oberhalb auf der Höhe befindet sich die Eifel-zu-Pferd-Wanderreit-Station unserer Freunde Saskia und Hermann Schmitz (Weilerhöfe). Im „Café Plüsch“ in Monreal erholte sich in den Siebzigern Werner Höfer von seinem Internationalen Frühschoppen. Im „Stellwerk“ soll man gelegentlich den Krimi-Autor Jacques Berndorf beim Flammkuchen-Essen antreffen. Vor dem „Stellwerk“ kann man auch Pferde anbinden, vor dem „Café Plüsch“ leider nicht.... (Monreal ist durch einen lockeren Tagesritt zu erreichen)

Angeln kann man an „unseren“ Fischteichen, etwa 15 Geh-Minuten von Hof Honerath bei Karl Baur (Forellen), oder an der landschaftlich sehr schön gelegenen Barweiler Mühle (Forellen, Barsche, Hechte u.v.m.) (45 Minuten Reitzeit, haben „Pferde-Parkplatz“). Weltbekannt unter den Fliegenfischern ist die Kyll, die auch nicht weit entfernt ist.
Schwimmen kann man im Adenauer Hallen- und Freibad, schöner ist es aber am Ulmener Maar, am Freilinger oder am Laacher See (jeweils rd. 30 Minuten mit dem Auto)
Saunieren kann man im sehr edlen “Hotel Sonnenhof”, allermeistens hat man die Marmorsauna dann ganz alleine für sich.

Die Märchenburg Eltz

vom alten 500-DM-Schein und die Burg Pyrmont sind auf einem wunderschönen 2-3 Tagesritt zu erreichen. Dies ist auch eine der schönsten Wanderstrecken der Eifel !

vom alten 500-DM-Schein  Dies ist auch eine der schönsten Wanderstrecken der Eifel

Rittempfehlung für einen 3 Tagesritt

...und gleich noch eine Rittempfehlung für einen 3 Tagesritt in das schöne Wacholderschutzgebiet Lampertstal. Mit ca. 650 ha gehört es zu den größten und bedeutensten Naturschutzgebieten in Nordrhein-Westfalen. Auf dem Weg kreuzen wir Burg Kerpen (Bild rechts) oder gehen durch einen Stollen (Bild oben) direkt in den Krater des Arensberges. Teile des Weges gehören zum “Eifelkrimiwanderweg” von Jacques Berndorf, an denen die Tatorte aus den Krimis aufgesucht werden.

Arensberges  Burg Kerpen

 

Andere Sportarten

Mit anderen Sportarten wie Golf, Tennis, Motorsport, Mountain-Biken haben wir keine Erfahrung, die Gelegenheit dazu bietet unsere Region aber auch, z. B. auf der Kart-Bahn am Nürburgring. Zum Wandern (auch zu Fuss möglich) haben wir etliche selbst ausprobierte Traumstrecken. Manuel Andrack, der neue deutsche Wanderpapst, sagt z.B. “Der Lieserpfad ist der schönste Weg der Eifel, die Eifel ist das schönste Mittelgebirge Deutschlands, Deutschland ist das schönste Wanderland der Welt, also ist der Lieserpfad der schönste Wanderweg der Welt”.

Andere interessante Ziele für Tagesausflüge – mit oder ohne Pferd - gibt es reichlich. Ein zweiwöchiger Urlaub bei uns reicht sicher nicht, um alles kennen zu lernen.

In Absprache bieten wir – wenn unsere Zeit es ermöglicht – auch Kurse und Vorträge an, zum Bsp. Huf- und Sattelkurse. Oder wolltet Ihr immer schon einmal wissen, wie man mit einem Lasso umgeht?

Oder was es mit der „alt-californischen“ Reitweise auf sich hat und wo die Verbindungen des Westernreitens zu den europäischen Hirtenreitweisen (Camarque, Spanien) und zur klassischen Reitkunst eines Francois Robichon de la Guerinière liegen?

Oder ist lieber ein Grundkurs im Umgang mit Karte und Kompass gefällig?

Oder, oder oder......

“Was ist ein Tausend-Meiler?“ sind wir oft gefragt worden, nachdem wir das Bild von Cheeky Jack eingestellt hatten.

1994 wurde die “long-riders-Guild” als internationale Vereinigung gegründet, um an die unzähligen Menschen zu erinnern, die mit ein und demselben Pferd eine Strecke von mehr als 1000-Meilen am Stück geritten sind. Was früher selbstverständlich war, gibt es auch heute noch. Es sind mehr, als man glaubt. Viele Reiter und Pferde haben diesen Ritt aber auch nicht überlebt oder sind spurlos verschwunden, auch an sie soll gedacht werden. Der deutsche Ableger der “long-riders-Guild” heisst die “Weitreitergilde”. Unter den jeweiligen Internetseiten kann man die derzeitigen weltweiten Ritte der “Longreiter” nachverfolgen.

Berühmtester Repräsentant, neben “Frank Hopkins und Hidalgo”, die es wirklich gab, ist Dagmar’s großes Vorbild, der berühmte Schweizer Aimee Felix Tschiffely, der in den 20iger Jahren in nur zweieinhalb Jahren von Buenos Aires über 16.000 Kilometer mit seinen Criollos Manscha und Gato bis nach Washington/USA geritten ist. Mancha und Gato waren damals bereits 15 und 16 Jahre alt !!!. Sie ritten dabei über die höchsten und steilsten Pässe der Welt, gingen über schwankende Hängebrücken, durch Sandstürme in wasserleeren Wüsten, schwammen durch reisende Urwaldflüsse und wateten kilometerweise durch Schlamm.

1000-Meiler  Das ist A.F. Tschiffely ist seinem “Sandsturm-Anzug”, (hat man als Weitreiter immer dabei).

Bild 1: Hier wird Gato gerade von einem Indianer über eine Hängebrücke geführt
Bild 2: Das ist A.F. Tschiffely ist seinem “Sandsturm-Anzug”, (hat man als Weitreiter immer dabei).

Zehntausend Meilen im Sattel

A.F. Tschiffely hat über diesen großen Ritt ein Buch geschrieben: “Zehntausend Meilen im Sattel”. Auch heute noch gibt es diese großen Entdecker, die eines der letzten Abenteuer unserer heutigen Zeit auf dem Rücken der Pferde erleben.

Gerade jetzt zur Zeit ist Günter Wamser, der Abenteuerreiter, unterwegs mit Sonja Endlweber, 4 Mustangs (aus dem Colorado Gefängis) und Hund Leni ursprünglich von Feuerland nach Alaska. Barbara Kohmanns hat in begleitet von Ecuador bis Mexiko. Durch ganz Nordamerika hat ihn Sonja Endlweber begleitet. Günter Wamser hat auch ein absolut lesenswertes Buch geschrieben, “Der Abenteuerreiter”. Er hat 11 Jahre ! gebraucht von Feuerland bis nach Mexiko. Der Ritt durch Nordamerika ist von Sonja Endlweber im Buch “Im Wilden Westen” zu lesen. Zur Zeit sind beide auf dem Weg durch Kanada in Richtung Alaska.

Natürlich darf auch der sympatische Manfred Schulze nicht vergessen werden, der als relativ unerfahrener Reiter mit 53 Jahren und seinen beiden Huzulenpferden Panca und Puschkin von 1996 - 2000 als erster und einziger Reiter bisher die ganze Welt umritten hat !!! Auch bei ihm kamen die Pferde immer zuerst. Sein Buch heisst “Mit zwei Pferden um die Welt”. Übrigens Manfred hat hier angerufen und sucht gerade ein Maultier für sein nächstes Projekt !

Wir haben mittlerweile, glaube ich, die größte Bibliothek an deutschsprachigen Weitreiterbüchern. Anbei die Buchempfehlungen:

Im Land der Paradiesvögel - Papa-Neuginea zu Pferd und mit dem Einbaum
Christina Dodwell

Auf den Spuren Dschingis Khan - Mongolei
Stanley Stewart

Mongolei: Zu Pferd durch das Land der Winde - Mongolei
Carmen Rohrbaum

Reisen mit dem Pferd - 48.000 km Weltweit
Otto Schwarz

Vier Pferde, ein Hund und drei Soldaten - Schweiz-Istanbul und wieder zurück
Hans Schwarz

Lonely Rider: Abenteuer in Neuseeland - Der Norden Neuseelands
Edi Aschwanden

The long ride - Wyoming
Edi Aschwanden

Geliebte Wildnis - Südamerika
Oskar Friedrich

Pedro, das Pilgerpferd - 3200 km Deutschland-Santiago de Compostela
Hans-Walter Mede

Im Land des Löwenkönigs - Äthiopien
Dervla Murphy

Ein Mädchen reitet durch Kanada - Vancouver/Kanada bis New York/USA
Mary Bosanquet

Zu Pferd durch Lappland - Lappland
Gaby Hermsdorf

Kolibris und Krokodile - durch die Urwälder Amazoniens
Evelyne Coquet

Wir ritten nach Jerusalem - Frankreich-Jerusalem
Evelyne Coquet

Farasi-Der Jahrhunderritt durch Afrika - 5000 km von Südafrika bis Kenia
Horst Hausleitner und Evilyn Stein

Reisen zu Pferd-im Sattel über Land - div. Ritte in Deutschland
Angela Paysan

Reisen zu Pferd - Andalusien bis Paris
Belinde Braithwaite

Mit Pferd und Wagen im Land der Kiwis - Neu Seeland
Dieter Kreutzkamp

Hnter Halbmond und Sonne - Durch die asiatische Türkei und Persien
Eberhard von Westarp

Wiedersehen am Kap Horn
1 Jahr zu Pferd durch Chile  - Rosie Swale